Du wolltest nur mal etwas nachschlagen und bist jetzt begeistert
Wissbegier (Learner), Domäne: Strategisches Denken (Strategic Thinking)
Auf der Töpferscheibe vor dir dreht sich etwas, das eine Schale werden sollte. Im Moment erinnert es eher an einen beleidigten Pfannkuchen. Deine Hände sind voller Ton, auf deiner Wange klebt ein Spritzer und die Kursleiterin zeigt dir noch einmal, wie du die Hände halten kannst. Du probierst es erneut. Diesmal bleibt der Rand stehen. Vorsichtig ziehst du ihn höher und merkst plötzlich, wie die Bewegung funktioniert. Deine Schale ist noch ziemlich schief, aber du strahlst. Auf dem Heimweg überlegst du bereits, wann du wieder an die Drehscheibe kannst.
Wenn Wissbegier (Learner) zu deinen stärksten Gallup-Talenten gehört, kennst du dieses Gefühl vielleicht: Am Anfang ist etwas fremd und ungewohnt, dann verstehst du einen Zusammenhang, übst weiter und kannst plötzlich etwas, das vorher nicht möglich war. Genau dieser Lernprozess kann dir große Freude machen. Ein Zertifikat oder ein perfektes Ergebnis mag schön sein.
Was dich begeistert, passiert oft schon unterwegs.
Das zeichnet dich aus
Wenn dich ein Thema interessiert, möchtest du herausfinden, wie es funktioniert. Vielleicht liest du ein Buch, besuchst einen Kurs oder suchst dir jemanden, der dir etwas zeigen kann.
Beschäftigst du dich beispielsweise mit Fotografie, wirken Blende, Belichtungszeit und Bildgestaltung anfangs noch ziemlich unübersichtlich. Einige Bilder werden zu dunkel, andere unscharf. Trotzdem reizt es dich, verschiedene Einstellungen auszuprobieren und die Ergebnisse zu vergleichen. Irgendwann gelingt dir eine Aufnahme, die du vor wenigen Wochen noch nicht hättest machen können.
Dieser Fortschritt kann dich mehr freuen als jedes Lob von außen. Natürlich bist auch du gelegentlich frustriert, wenn etwas nicht klappt.
Deine Freude am Lernen kann dir aber helfen, weiterzuüben. Dabei braucht es weder einen Seminarraum noch eine Sammlung von Abschlüssen.
Du kannst durch Gespräche, Bücher, praktische Aufgaben oder eigene Versuche lernen.
Entscheidend ist, dass du gerne erlebst, wie aus etwas Unbekanntem nach und nach etwas Vertrautes wird.
Die Superkraft
Du kannst dich mit Begeisterung in neue Themen einarbeiten und deine Fähigkeiten Schritt für Schritt erweitern.
Führt ein Unternehmen beispielsweise eine neue Software ein, siehst du darin vielleicht eine Gelegenheit, etwas dazuzulernen. Du besuchst eine Schulung, probierst Funktionen aus und beschäftigst dich auch mit den Dingen, die zunächst nicht gelingen. Mit der Zeit erkennst du Zusammenhänge und wirst sicherer. Wenn ein Kollege Schwierigkeiten hat, kannst du möglicherweise zeigen, welche Schritte dir selbst geholfen haben.
Wissbegier bedeutet allerdings weder, dass du automatisch schneller lernst, noch dass du besonders gut erklären kannst.
Dein Talent beschreibt vor allem die Freude am Lernprozess. Diese Freude kann dazu beitragen, dass du dich auch länger mit einem anspruchsvollen Thema beschäftigst, Fragen stellst und neue Fähigkeiten tatsächlich einübst. So können Veränderungen für dich neben aller Anstrengung auch etwas Anziehendes haben.
Typische Stärken
Menschen mit ausgeprägter Wissbegier können häufig besonders gut:
- Sich mit Begeisterung in neue Themen einarbeiten
- Freude am Lernprozess entwickeln
- Neue Fähigkeiten Schritt für Schritt aufbauen
- Kontinuierlich an ihrer Weiterentwicklung arbeiten
- Sich auf neue Lernherausforderungen einlassen
- Fortschritte bewusst wahrnehmen
- Unterschiedliche Lernmöglichkeiten nutzen
- Sich auch mit anspruchsvollen Inhalten beschäftigen
- Neue Erkenntnisse im Arbeitsalltag ausprobieren
Dieses Talent kann besonders hilfreich sein, wenn sich Anforderungen verändern, neue Technologien eingeführt werden oder jemand eine neue Aufgabe übernimmt.
Auch bei einem beruflichen Wechsel kann die Freude am Lernen dabei helfen, sich auf Ungewohntes einzulassen.
Dabei entsteht Können durch die Verbindung von Interesse, Übung, Rückmeldung und praktischer Erfahrung.
Mögliche Schattenseiten
Du hast gerade eine umfangreiche Weiterbildung abgeschlossen. Deine Unterlagen sind voller guter Gedanken und eigentlich möchtest du jetzt ausprobieren, was du gelernt hast. Dann landet die Einladung zum nächsten Kurs in deinem Postfach. Die Inhalte würden wunderbar dazu passen. Und danach wärst du bestimmt noch besser vorbereitet.
Vielleicht kennst du diesen Gedanken. Die Begeisterung für den nächsten Lernschritt kann dazu führen, dass du dir zu wenig Zeit für die Anwendung des bereits Gelernten nimmst.
Auch viele gleichzeitige Interessen können anstrengend werden: Sprachkurs, neue Methode, zusätzliches Fachgebiet und nebenbei noch ein Buch, das du unbedingt lesen möchtest. Dein Kalender wird dadurch allerdings nicht größer.
Umgekehrt kann es dich unruhig machen, wenn du deine Aufgaben inzwischen sicher beherrschst und kaum noch etwas dazulernst. Andere sehen einen gut laufenden Job, dir fehlt die Entwicklungsmöglichkeit.
Hilfreich ist deshalb, bewusst auszuwählen, was du gerade lernen möchtest und wo du es anwenden kannst.
Manchmal liegt der nächste Fortschritt darin, eine vertraute Fähigkeit zu vertiefen und Erfahrungen damit zu sammeln.
Führung mit diesem Talent
Als Führungskraft mit Wissbegier kannst du vorleben, dass Lernen zu jeder beruflichen Phase gehört. Vielleicht arbeitest du dich selbst in eine neue Anwendung ein und sprichst offen darüber, welche Funktionen du noch nicht beherrschst.
Du stellst Fragen, holst dir Unterstützung und zeigst, dass auch eine Führungsposition niemanden davon befreit, Anfängerin zu sein. Das kann es deinen Mitarbeitenden erleichtern, eigene Unsicherheiten anzusprechen.
Gleichzeitig solltest du deine Lernfreude nicht bei allen voraussetzen. Während du eine weitere Schulung spannend findest, braucht ein Mitarbeiter vielleicht erst Gelegenheit, das Wissen aus der letzten anzuwenden. Eine andere Kollegin lernt lieber durch praktische Begleitung als in einem Seminar.
Frage deshalb nach, was gebraucht wird, und berücksichtige die vorhandene Arbeitsbelastung.
Eine gute Lernkultur braucht Zeit, passende Aufgaben und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Mitarbeitende mit diesem Talent führen
Eine Mitarbeiterin mit ausgeprägter Wissbegier übernimmt möglicherweise gerne Aufgaben, bei denen sie etwas Neues lernen kann. Das kann bei der Einführung eines Systems, einem neuen Projekt oder der Übernahme zusätzlicher Verantwortung wertvoll sein.
Biete ihr regelmäßig passende Entwicklungsmöglichkeiten. Dafür ist nicht immer eine große Weiterbildung nötig. Eine erfahrene Kollegin zu begleiten, eine neue Methode auszuprobieren oder sich in eine anspruchsvolle Aufgabe einzuarbeiten, kann ebenso bereichernd sein.
Schau gemeinsam darauf, welche Fähigkeiten sie aufbauen möchte und wie diese im Alltag zum Einsatz kommen können. Ein abgeschlossenes Seminar zeigt zunächst, dass sie daran teilgenommen hat. Was sie daraus mitnimmt, wird oft erst in der Anwendung sichtbar.
Klare Prioritäten helfen ihr, unter vielen interessanten Themen diejenigen auszuwählen, die gerade zu ihren Aufgaben und Entwicklungswünschen passen.
Zusammenarbeit im Team
Ein Projektteam führt eine neue digitale Anwendung ein. Die Beteiligten bringen unterschiedliche Erfahrungen mit.
Eine Kollegin mit Wissbegier arbeitet sich gerne in die Funktionen ein, besucht eine Schulung und hält fest, was sie herausgefunden hat. Ein Mitarbeiter mit Analytisch prüft, welche Möglichkeiten für die vorhandenen Prozesse relevant sind. Eine Kollegin mit Kommunikationsfähigkeit entwickelt eine verständliche Einführung und jemand mit Arrangeur organisiert die Umsetzung.
So ergänzen sich verschiedene Beiträge. Die Lernfreude der Kollegin hilft dem Team, sich mit der neuen Anwendung zu beschäftigen. Damit alle davon profitieren, muss das Vorgehen aber auch zu ihren Bedürfnissen passen. Einige möchten erst eine Erklärung hören, andere etwas gezeigt bekommen oder selbst ausprobieren. Wer schon weiter ist, sollte den übrigen Zeit lassen.
Gemeinsames Lernen funktioniert besser, wenn unterschiedliche Ausgangspunkte und Lernwege berücksichtigt werden.
Kommunikation
Du erzählst vielleicht gerne davon, was du gerade lernst oder endlich verstanden hast.
Deine Begeisterung kann andere neugierig machen und ihnen Lust geben, selbst etwas auszuprobieren. Manchmal greifst du aber auch etwas schnell zur Weiterbildung als Lösung.
Erzählt ein Kollege von Schwierigkeiten mit einer neuen Aufgabe, fällt dir sofort ein passender Kurs ein. Er braucht in diesem Moment jedoch vielleicht jemanden, der sich eine halbe Stunde mit ihm hinsetzt und den nächsten Schritt erklärt. Ein zusätzliches Seminar würde seinen ohnehin vollen Kalender noch weiter belasten.
Frag deshalb zunächst, wo genau er festhängt und welche Unterstützung hilfreich wäre. Das kann eine kurze Erklärung, gemeinsames Ausprobieren, mehr Einarbeitungszeit oder tatsächlich eine Schulung sein.
Deine Freude am Lernen lässt sich besonders gut weitergeben, wenn du die Situation deines Gegenübers dabei im Blick behältst.
Typische Missverständnisse
„Du möchtest ständig neue Zertifikate sammeln.“
Ein Abschluss kann motivierend sein, doch bei Wissbegier steht häufig die Freude am Lernen selbst im Vordergrund.
„Du bist mit deinem Wissen nie zufrieden.“
Der Wunsch, mehr zu lernen, bedeutet nicht automatisch, dass du deine bisherigen Fähigkeiten gering schätzt. Du kannst stolz auf dein Können sein und dich trotzdem weiterentwickeln wollen.
„Du bist besonders intelligent.“
Wissbegier beschreibt bei Gallup die Freude am Lernprozess und ist kein Maß für Intelligenz.
„Du kannst nicht bei einer Sache bleiben.“
Manche Menschen mit diesem Talent interessieren sich für viele Bereiche, andere vertiefen über Jahre dasselbe Fachgebiet.
„Du lernst lieber, als zu arbeiten.“
Lernen kann ein wichtiger Teil guter Arbeit sein. Wie du neue Erkenntnisse einsetzt, hängt auch von deinen Aufgaben, weiteren Talenten und Erfahrungen ab.
Stressauslöser
Wenn Entwicklung dauerhaft kaum möglich ist, kann das Menschen mit ausgeprägter Wissbegier belasten.
Mögliche Stressauslöser sind:
- Aufgaben ohne neue Lernmöglichkeiten
- Ein Arbeitsumfeld, in dem Weiterbildung kaum unterstützt wird
- Dauerhafte Routine ohne Entwicklungsperspektiven
- Fehlende Möglichkeiten, neue Fähigkeiten auszuprobieren
- Das Gefühl, beruflich auf der Stelle zu treten
- Starre Vorgaben, die eigenständiges Lernen erschweren
- Neue Anforderungen ohne ausreichende Einarbeitung
- Ein Umfeld, in dem Fragen als Schwäche betrachtet werden
Besonders frustrierend kann es sein, wenn du etwas lernen möchtest, dafür aber weder Zeit noch Unterstützung bekommst. Gleichzeitig lässt sich nicht jede Aufgabe ständig neu gestalten.
Vertraute Fähigkeiten zuverlässig einzusetzen gehört ebenfalls zum Arbeitsalltag. Manchmal entdeckst du gerade beim Vertiefen weitere Feinheiten, die dir am Anfang noch gar nicht aufgefallen sind.
Es lohnt sich deshalb, neben neuen Themen auch nach Lernmöglichkeiten innerhalb deiner bestehenden Aufgaben zu suchen.
So führst du jemanden mit diesem Talent
Vereinbare gemeinsam mit der Person konkrete Entwicklungsziele: Welche Fähigkeit soll aufgebaut werden, weshalb ist sie relevant und bei welcher Aufgabe kann sie eingesetzt werden? Wählt dafür einen passenden Lernweg. Das kann eine Weiterbildung sein, ein anspruchsvolles Projekt oder die Zusammenarbeit mit jemandem, der bereits Erfahrung hat.
Plane auch die Anwendung ein. Nach einem Seminar braucht es oft Gelegenheit zum Üben, Rückfragen und Rückmeldung. In Entwicklungsgesprächen könnt ihr betrachten, was inzwischen besser gelingt und wo noch Unterstützung fehlt.
Würdige dabei auch kleine Fortschritte. Wenn schon der nächste Kurs lockt, prüft gemeinsam, ob er gerade sinnvoll ist oder ob zunächst praktische Erfahrung mit dem bisherigen Wissen wichtiger wäre.
So entstehen aus Lernfreude Fähigkeiten, auf die sich die Person im Arbeitsalltag verlassen kann.
Reflexionsübung
Mein nächster Lernschritt.
Denk an etwas, das du gerne lernen oder besser beherrschen möchtest, etwa eine berufliche Fähigkeit, eine Sprache oder eine Methode, die dich schon länger interessiert.
1. Was möchte ich gerne lernen?
Wähle ein Thema, das dich wirklich anspricht.
2. Warum möchte ich das lernen?
Vielleicht reizt dich der Lernprozess selbst oder du möchtest eine bestimmte Aufgabe besser bewältigen können.
3. Was kann ich bereits?
Überlege, welche Kenntnisse und Erfahrungen du mitbringst.
4. Was wäre ein sinnvoller nächster Schritt?
Das könnte ein kurzer Kurs, ein Buch, ein Gespräch oder eine praktische Übung sein.
5. Wie möchte ich das Gelernte anwenden?
Suche eine konkrete Gelegenheit, bei der du deine neue Fähigkeit ausprobieren kannst. Konzentriere dich zunächst auf einen überschaubaren Schritt. Wenn du wahrnimmst, was dir dadurch besser gelingt, wird deine Entwicklung greifbar.
Praxisbeispiel
Eine erfahrene Mitarbeiterin arbeitet seit vielen Jahren im Kundenservice. Sie kennt die Abläufe, kann mit schwierigen Gesprächen umgehen und wird im Team geschätzt. Als das Unternehmen neue digitale Anwendungen einführt und einige Aufgaben automatisiert, verändert sich ihr Arbeitsalltag deutlich.
Die Mitarbeiterin mit ausgeprägter Wissbegier möchte verstehen, welche Möglichkeiten die neuen Systeme bieten, und nimmt an einer Schulung teil. Anfangs fällt ihr manches schwer. Sie muss vertraute Handgriffe ändern und einige Funktionen mehrfach ausprobieren. Trotzdem bleibt sie interessiert, stellt Fragen und freut sich über ihre Fortschritte.
Nach einigen Wochen nutzt sie die wichtigsten Funktionen sicher und entdeckt Möglichkeiten, Arbeitsschritte zu vereinfachen.
Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelt sie später kleine Übungseinheiten, in denen andere Mitarbeitende die Anwendungen ausprobieren und Fragen stellen können.
Dazu braucht es mehr als ihre Lernfreude: Sie investiert Zeit, übt, sammelt Erfahrung und stimmt sich mit ihrem Kollegen ab. Ihre Begeisterung hat ihr jedoch geholfen, sich auf die Veränderung einzulassen und auch während der mühsamen ersten Schritte dranzubleiben.
Woran erkennst du dieses Talent in den ersten fünf Minuten eines Gesprächs?
Vielleicht erzählt dein Gegenüber begeistert von einem Kurs oder davon, wie es eine neue Fähigkeit ausprobiert.
Besonders lebendig wird die Person, wenn sie beschreibt, was anfangs schwierig war und inzwischen besser gelingt.
Auch das Interesse daran, etwas genauer zu verstehen oder weiterzuüben, kann auffallen.
Die Zahl besuchter Weiterbildungen sagt allerdings wenig darüber aus, welche Talente jemand hat. Schulungen können vorgeschrieben sein oder gezielt für eine berufliche Qualifikation besucht werden.
Interessant ist deshalb vor allem, welche Bedeutung der Lernprozess für die Person hat: Macht ihr das Einarbeiten selbst Freude? Empfindet sie ihre Fortschritte als bereichernd? Solche Beobachtungen können Hinweise geben und ein Gespräch über Talente eröffnen.
Eine fundierte Talentanalyse ersetzen sie nicht.
Achtung, Verwechslungsgefahr!
Wissbegier (Learner) oder Entwicklung (Developer)
Beide Talente können mit Freude an Fortschritten verbunden sein. Der Schwerpunkt liegt jedoch häufig an einer anderen Stelle.
Menschen mit Wissbegier genießen es, selbst etwas zu lernen und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Menschen mit Entwicklung nehmen oft besonders aufmerksam das Potenzial anderer wahr und freuen sich, wenn diese vorankommen. Nach einer Weiterbildung beschäftigt die Kollegin mit Wissbegier vielleicht vor allem, wie viel sie verstanden hat und was sie als Nächstes üben möchte.
Der Kollegin mit Entwicklung fällt auf, wie sicher eine neue Mitarbeiterin während der Übungen geworden ist und wie sie deren weiteren Fortschritt unterstützen könnte.
Beide Perspektiven sind wertvoll und schließen einander nicht aus.
Wissbegier liebt den eigenen Lernprozess. Entwicklung freut sich besonders über die Fortschritte anderer.
Sind beide Talente stark ausgeprägt, können sich die Freude am eigenen Lernen und die Begleitung anderer gut ergänzen.
Besonders wirkungsvoll im Zusammenspiel mit ...
Deine weiteren Talente beeinflussen, wie du lernst und was du mit deinem Wissen machst.
- Wissbegier + Ideensammler (Input): Du arbeitest dich gerne in Themen ein und entdeckst dabei interessante Informationen und Wissensquellen, auf die du zurückgreifen kannst.
- Wissbegier + Fokus (Focus): Du entwickelst gerne neue Fähigkeiten und kannst deine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Lernziel richten.
- Wissbegier + Entwicklung (Developer): Du genießt deine eigenen Fortschritte und nimmst zugleich die Entwicklung anderer Menschen aufmerksam wahr.
- Wissbegier + Tatkraft (Activator): Du möchtest neue Kenntnisse möglichst bald praktisch ausprobieren und durch Erfahrung weiterlernen.
- Wissbegier + Höchstleistung (Maximizer): Du hast Freude daran, deine Fähigkeiten auszubauen und bereits gute Leistungen weiter zu verbessern.
Diese Beispiele beschreiben mögliche Wechselwirkungen. Wie sie sich tatsächlich zeigen, hängt von deinem gesamten Talentprofil, deinen Erfahrungen und der jeweiligen Situation ab.
Leadership-Merksatz
Du hast Freude daran, Neues zu verstehen und dein Können zu erweitern. Als Führungskraft schaffst du Raum für Fragen, Übung und unterschiedliche Lernwege und gibst deinem Team Gelegenheit, neues Wissen im Alltag anzuwenden.