Entdecke, was in dir steckt
Wenn ich dich bitte, mir drei Dinge zu nennen, die du nicht besonders gut kannst, fällt dir wahrscheinlich sofort etwas ein.
- Geduld
- Excel
- Technik
- Vor anderen Menschen sprechen
Und wenn ich dich anschließend frage, was dich besonders macht? Dann wird es plötzlich stiller. Vielleicht sagst du: „Ich kann ganz gut organisieren. Aber das ist doch nichts Besonderes.“
Doch. Vielleicht ist es genau das.
Was dir leichtfällt, ist für andere manchmal eine echte Herausforderung. Du erkennst Zusammenhänge, während andere noch die Unterlagen sortieren. Du spürst, wenn jemand Unterstützung braucht, obwohl die Person behauptet, alles sei in Ordnung. Oder du bringst Ordnung in ein Projekt, bei dem alle anderen am liebsten erst einmal Kaffee holen würden.
Deine Talente sind längst da. Vielleicht hast du nur noch nicht erkannt, wie viel darin steckt.
Die 34 Gallup-Talente geben diesen natürlichen Mustern einen Namen. Auf dieser Seite lernst du sie kennen, erfährst, wie sie sich ergänzen und warum dein Talentprofil viel mehr ist als eine Liste mit fünf Begriffen.
Warum schauen wir zuerst auf die Schwächen?
Stell dir vor, du kommst als Kind mit zwei Klassenarbeiten nach Hause. In Deutsch eine Eins. In Mathe eine Vier. Worüber wird beim Abendessen gesprochen? Vermutlich über Mathe. Vielleicht gibt es Nachhilfe, zusätzliche Übungen und die dringende Bitte, dich beim nächsten Mal mehr anzustrengen. Die Eins in Deutsch? Schön. Läuft ja.
Natürlich ist es sinnvoll, Schwierigkeiten ernst zu nehmen. Aber dabei übersehen wir leicht die andere Frage:
Was könnte entstehen, wenn wir genauso viel Aufmerksamkeit in das investieren, was uns besonders liegt?
Der Psychologe Donald O. Clifton richtete seine Forschung auf die Talente und Entwicklungsmöglichkeiten von Menschen.
Daraus entstand der Ansatz hinter CliftonStrengths, vielen noch als Gallup-StrengthsFinder-Test bekannt. Er beschreibt 34 Talentthemen, die helfen, natürliche Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster besser zu verstehen.
Für mich verändert dieser Blick etwas Entscheidendes. Du beschäftigst dich nicht mehr ausschließlich damit, was dir fehlt. Du entdeckst, womit du bereits arbeiten kannst.
Was ist ein Talent? Und wann wird daraus eine Stärke?
Bei Talent denken viele zuerst an eine großartige Sängerin, einen begnadeten Fußballer oder ein Kind, das mit fünf Jahren Klavierkonzerte spielt.
Dabei zeigen sich Talente auch mitten im Alltag. Zum Beispiel darin, wie du Entscheidungen triffst, Beziehungen aufbaust, Informationen verarbeitest oder Aufgaben angehst.
Vielleicht findest du fast automatisch mehrere Lösungswege. Vielleicht erkennst du kleine Fortschritte bei anderen Menschen. Vielleicht brauchst du ein klares Ziel und kannst dann erstaunlich konsequent darauf hinarbeiten.
Ein Talent ist dein Ausgangspunkt. Eine Stärke entsteht, wenn du es weiterentwickelst.
Dazu gehören Wissen, Fähigkeiten, Übung und Erfahrung. Gallup fasst diesen Zusammenhang so zusammen: Talent wird durch gezielte Investition zur Stärke. Es reicht also nicht, dein Testergebnis zu kennen. Entscheidend ist, was du damit machst.
Du kannst beispielsweise ein natürliches Gespür für Sprache haben und gerne erzählen. Wenn du lernst, deine Gedanken zu strukturieren, verständlich zu argumentieren und auf dein Publikum einzugehen, kannst du daraus eine wirkungsvolle Kommunikationsstärke entwickeln.
Das meine ich, wenn ich davon spreche, aus Talenten Superkräfte zu machen. Fähigkeiten, die du bewusst einsetzt und mit denen du etwas bewegen kannst.
Warum ich Stärkencoaching mit Tennis vergleiche
Du kannst dir einen Tennisschläger kaufen, auf den Platz gehen und losspielen. Vielleicht triffst du den Ball sogar erstaunlich gut.
Aber ein guter Tennislehrer erkennt Dinge, die du selbst nicht bemerkst:
- Wie du stehst.
- Wann du ausholst.
- Wo du unnötig viel Kraft einsetzt.
Manchmal verändert eine kleine Korrektur deinen ganzen Schlag.
Ähnlich ist es mit deinen Talenten. Du nutzt sie bereits, oft ganz selbstverständlich. Aber vielleicht setzt du sie an einer Stelle zu stark ein. Vielleicht unterschätzt du sie. Oder du versuchst ständig, nach der Methode eines anderen Menschen erfolgreich zu sein, obwohl ein anderer Weg viel besser zu dir passen würde.
Dein Talentprofil zeigt dir mögliche Ansatzpunkte. Im persönlichen Stärkencoaching lernst du, sie für deine konkreten Ziele zu nutzen.
Vier Talentbereiche: Wie du denkst, handelst und mit anderen zusammenarbeitest
Gallup ordnet die 34 Talentthemen vier Bereichen zu, auch Domänen genannt. Sie helfen zu verstehen, welchen Beitrag unterschiedliche Talente zur Zusammenarbeit leisten können.
Bereich Die zentrale Frage
Durchführung: Wie bringst du Dinge voran und setzt Vorhaben um?
Beziehungsaufbau: Wie schaffst du Vertrauen, Verbindung und Zusammenhalt?
Einflussnahme: Wie verschaffst du Ideen Gehör und bewegst Menschen?
Strategisches Denken: Wie verarbeitest du Informationen und erkennst Möglichkeiten?
Stell dir vor, ihr plant gemeinsam eine Veranstaltung. Jemand entwickelt eine Vorstellung davon, was möglich wäre. Eine andere Person gewinnt Unterstützer für die Idee. Wieder jemand sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Und schließlich müssen aus den Überlegungen konkrete Aufgaben, Termine und Ergebnisse werden.
Die vier Bereiche machen solche Beiträge sichtbar. Sie sind allerdings keine vier Schubladen, in die Menschen einsortiert werden. Du kannst Talente aus mehreren Bereichen weit vorne haben. Und du brauchst nicht in jedem Bereich ein Top-5-Talent, um erfolgreich zu sein.
Durchführung: Du sorgst dafür, dass aus Ideen Ergebnisse werden
Eine Idee kann noch so gut sein. Irgendwann muss jemand anfangen, Entscheidungen umsetzen und die Sache zu Ende bringen. Talente aus diesem Bereich können dabei auf ganz unterschiedliche Weise helfen: durch Struktur, Ausdauer, Verlässlichkeit, sorgfältiges Abwägen oder geschicktes Organisieren.
1. Arrangeur (Arranger)
Du kombinierst Menschen, Aufgaben und verfügbare Mittel flexibel. Ändert sich etwas, stellst du die Abläufe neu zusammen.
2. Behutsamkeit (Deliberative)
Du prüfst mögliche Risiken, bevor du dich festlegst. Dadurch kannst du Entscheidungen vorausschauend und sorgfältig vorbereiten.
3. Disziplin (Discipline)
Du schaffst Struktur, klare Abläufe und Verlässlichkeit. Eine gute Ordnung hilft dir, konzentriert zu arbeiten.
4. Fokus (Focus)
Du richtest deine Aufmerksamkeit auf ein Ziel. Du setzt Prioritäten und erkennst, welche Aufgaben dich tatsächlich weiterbringen.
5. Gleichbehandlung (Consistency)
Dir sind nachvollziehbare Regeln und faire Bedingungen wichtig. Menschen sollen wissen, woran sie sind.
6. Leistungsorientierung (Achiever)
Etwas zu schaffen, gibt dir Energie. Du bringst Ausdauer mit und empfindest Zufriedenheit, wenn du Fortschritte siehst.
7. Überzeugung (Belief)
Deine grundlegenden Werte geben dir Richtung. Du möchtest deine Energie für Aufgaben einsetzen, hinter denen du stehen kannst.
8. Verantwortungsgefühl (Responsibility)
Du fühlst dich deinen Zusagen verpflichtet. Wenn du etwas übernimmst, möchtest du zuverlässig dafür einstehen.
9. Wiederherstellung (Restorative)
Du beschäftigst dich gerne mit Problemen. Herauszufinden, was nicht funktioniert und wie es sich lösen lässt, spornt dich an.
Beziehungsaufbau: Du bringst Menschen miteinander in Verbindung
Zusammenarbeit braucht mehr als Aufgabenlisten. Menschen möchten sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und ihren Platz finden. Die Talente dieses Bereichs können dafür eine wichtige Grundlage sein. Manche fördern Nähe, andere Zugehörigkeit, Verständigung oder persönliche Entwicklung.
10. Anpassungsfähigkeit (Adaptability)
Du reagierst flexibel auf das, was gerade passiert. Auch wenn sich Pläne ändern, findest du häufig einen nächsten Schritt.
11. Bindungsfähigkeit (Relator)
Du schätzt enge, vertrauensvolle Beziehungen. Mit Menschen, die du gut kennst, gemeinsam etwas zu erreichen, bedeutet dir viel.
12. Einfühlungsvermögen (Empathy)
Du nimmst Gefühle anderer Menschen aufmerksam wahr. Das kann dir helfen, verständnisvoll auf ihre Situation einzugehen.
13. Einzelwahrnehmung (Individualization)
Du interessierst dich dafür, was jemanden einzigartig macht. Du erkennst Unterschiede und berücksichtigst individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse.
14. Entwicklung (Developer)
Du siehst Potenzial in anderen Menschen. Auch kleine Fortschritte fallen dir auf und bereiten dir Freude.
15. Harmoniestreben (Harmony)
Du suchst nach Gemeinsamkeiten und tragfähigen Lösungen. Du möchtest Verständigung ermöglichen und Menschen auf eine gemeinsame Grundlage bringen.
16. Integrationsbestreben (Includer)
Du bemerkst, wenn jemand außen vor bleibt. Du öffnest die Runde und erleichterst anderen das Dazugehören.
17. Positive Einstellung (Positivity)
Du bringst Begeisterung und Zuversicht mit. Du kannst andere ermutigen und Freude an gemeinsamen Vorhaben wecken.
18. Verbundenheit (Connectedness)
Du erlebst Menschen und Ereignisse als miteinander verbunden. Der Gedanke, Teil eines größeren Ganzen zu sein, gibt dir Orientierung.
Einflussnahme: Du gibst Ideen eine Stimme
Eine gute Idee braucht manchmal jemanden, der sie ausspricht, andere dafür gewinnt oder den ersten Schritt wagt. Einflussnahme kann laut und sichtbar sein. Sie kann sich aber auch in ruhiger Entschlossenheit zeigen. Es geht darum, etwas in Bewegung zu bringen und Wirkung zu entfalten.
19. Autorität (Command)
Du beziehst klar Position und scheust schwierige Gespräche nicht. In unübersichtlichen Situationen kannst du Orientierung geben.
20. Bedeutsamkeit (Significance)
Du möchtest einen wichtigen Beitrag leisten. Dich motivieren Aufgaben, bei denen deine Arbeit sichtbar etwas bewirken kann.
21. Höchstleistung (Maximizer)
Du erkennst vorhandene Stärken und möchtest sie verfeinern. Dich reizt die Frage, wie aus etwas Gutem etwas Herausragendes wird.
22. Kommunikationsfähigkeit (Communication)
Du findest Worte für Gedanken und Ideen. Mit Erklärungen, Beispielen und Geschichten kannst du andere erreichen.
23. Kontaktfreudigkeit (Woo)
Du gehst gerne auf neue Menschen zu. Woo steht für Winning Others Over, auf Deutsch: andere für sich gewinnen.
24. Selbstbewusstsein (Self-Assurance)
Du vertraust auf dein eigenes Urteil. Diese innere Sicherheit kann dir helfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
25. Tatkraft (Activator)
Du möchtest anfangen und Erfahrungen sammeln. Du bringst Vorhaben in Bewegung, wenn andere noch darüber sprechen.
26. Wettbewerbsorientierung (Competition)
Du orientierst dich an Leistung und Vergleichsmöglichkeiten. Der Wettbewerb kann dich anspornen, dein Bestes zu geben.
Strategisches Denken
Bevor wir handeln, müssen wir verstehen, worum es geht und welche Wege offenstehen. Die Talente dieses Bereichs helfen dabei auf unterschiedliche Weise. Manche prüfen Fakten, andere sammeln Wissen, verbinden Ideen oder entwickeln Vorstellungen von der Zukunft.
27. Analytisch (Analytical)
Du suchst nach Ursachen und belastbaren Erklärungen. Du prüfst, ob Annahmen durch Fakten gestützt werden.
28. Ideensammler (Input)
Du sammelst Informationen, Eindrücke oder Materialien. Dich interessiert, was du entdecken und später vielleicht nutzen kannst.
29. Intellekt (Intellection)
Du denkst gerne gründlich nach. Geistige Auseinandersetzung und Zeit zum Reflektieren sind dir wichtig.
30. Kontext (Context)
Du blickst zurück, um die Gegenwart zu verstehen. Frühere Erfahrungen helfen dir, heutige Entwicklungen einzuordnen.
31. Strategie (Strategic)
Du erkennst unterschiedliche Wege und relevante Muster. Du spielst Möglichkeiten durch und findest eine passende Vorgehensweise.
32. Vorstellungskraft (Ideation)
Du verbindest Gedanken auf ungewöhnliche Weise. Neue Perspektiven und überraschende Zusammenhänge faszinieren dich.
33. Wissbegier (Learner)
Du hast Freude am Lernen. Dich begeistert, wie du etwas zunehmend verstehst und darin sicherer wirst.
34. Zukunftsorientierung (Futuristic)
Du entwickelst lebendige Vorstellungen davon, was möglich werden könnte. Diese Zukunftsbilder können dir und anderen Richtung geben.
Dein Profil ist mehr als die Summe deiner Talente
Vielleicht hast du beim Lesen mehrmals gedacht: „Das passt zu mir.“
Das ist nicht ungewöhnlich. Entscheidend ist nicht nur, ob du dich in einer Beschreibung wiedererkennst. Spannend wird es bei der Frage, welche Muster bei dir besonders ausgeprägt sind und wie sie zusammenwirken.
Nehmen wir zwei Menschen mit Kommunikationsfähigkeit.
- Die eine Person hat zusätzlich starkes Einfühlungsvermögen. Sie findet möglicherweise besonders gut Worte für das, was andere gerade bewegt.
- Die andere bringt ausgeprägtes analytisches Denken mit. Ihre Stärke könnte darin liegen, komplizierte Sachverhalte verständlich und nachvollziehbar zu erklären.
Dasselbe Talentthema, unterschiedliche Ausdrucksweisen.
Auch Erfahrungen, erlernte Fähigkeiten, Werte und die jeweilige Situation spielen eine Rolle.
Ein Talentname erzählt deshalb niemals die ganze Geschichte eines Menschen. Genau darum schaue ich im Coaching auf deine persönliche Kombination und darauf, wie sie sich in deinem Leben zeigt.
Und was ist mit den Talenten auf den letzten Plätzen?
Wenn du dein vollständiges Profil mit allen 34 Talentthemen vor dir hast, wandert dein Blick vielleicht sofort nach unten. Platz 32. Platz 33. Platz 34. Und schon geht es los: „Oh je. Das muss ich wohl dringend verbessern.“
Da ist es wieder, unser vertrautes Schulnoten-Denken.
Die Reihenfolge in deinem Profil ist keine Rangliste von guten und schlechten Eigenschaften. Ein Talentthema weit unten bedeutet nicht automatisch, dass du die damit verbundenen Aufgaben nicht bewältigen kannst.
- Vielleicht hast du dir passende Fähigkeiten angeeignet.
- Vielleicht nutzt du dafür andere Talente.
- Oder du arbeitest mit jemandem zusammen, der dich ergänzt.
Du musst nicht versuchen, deine letzten fünf Talentthemen zu deinen ersten fünf zu machen. Viel hilfreicher ist es, zu verstehen, was du für eine bestimmte Aufgabe brauchst und wie du das zuverlässig sicherstellen kannst.
Auch deine größten Talente brauchen Fingerspitzengefühl
Ein Talent kann dir helfen und gleichzeitig in bestimmten Situationen Schwierigkeiten bereiten. Vielleicht erkennst du mit Höchstleistung sofort, was noch besser werden könnte. Das ist wertvoll. Wenn dein Team nach einem gelungenen Projekt allerdings zuerst deine Verbesserungsvorschläge hört, kann der Eindruck entstehen: Es reicht ihr nie.
Oder du bringst mit Integrationsbestreben gerne alle an einen Tisch. Wunderbar, wenn Menschen bisher übersehen wurden. Schwieriger wird es, wenn jede kleine Entscheidung eine Besprechung mit zwölf Personen braucht.
Es geht darum, deine Talente passend zur Situation einzusetzen.
Wann hilft dein Beitrag? Wann braucht es eine andere Perspektive? Und wie wirkt das, was für dich ganz selbstverständlich ist, auf dein Gegenüber? Diese Aufmerksamkeit macht einen großen Unterschied.
Was verändert sich, wenn ein Team seine Talente kennt?
Stell dir eine Besprechung vor. Eine Kollegin möchte sofort anfangen. Ein Kollege sieht noch offene Risiken. Eine dritte Person fragt, ob alle Beteiligten überhaupt verstanden haben, worum es geht.
Ohne Verständnis füreinander entstehen schnell Etiketten: ungeduldig, kompliziert, zu empfindlich.
Mit einem Blick auf die Talente lässt sich genauer hinschauen. Vielleicht bringt die erste Kollegin Tatkraft ein. Der zweite Kollege nutzt Behutsamkeit. Die dritte Person achtet darauf, Menschen einzubeziehen.
Alle drei Beiträge können für das Projekt wichtig sein. Die Aufgabe besteht darin, sie sinnvoll zusammenzubringen.
Das entschuldigt kein respektloses Verhalten und löst auch nicht jeden Konflikt. Aber es eröffnet ein anderes Gespräch: Wie können wir unsere unterschiedlichen Stärken so einsetzen, dass wir gemeinsam besser arbeiten?
Eine persönliche "Bedienungsanleitung für die Zusammenarbeit" kann dabei helfen. Was brauche ich, um gut zu arbeiten? Was bringe ich ein? Wie sprecht ihr mich am besten an? Und was wird bei mir leicht missverstanden?
Was bedeutet das für dich und einen beruflichen Weg?
Du musst keine Führungskraft kopieren, um selbst gut zu führen. Du musst nicht die lauteste Person im Raum werden, um Einfluss zu nehmen. Und du musst nicht jede Aufgabe lieben, nur weil du sie inzwischen hervorragend beherrschst.
Gerade wenn du viel leistest und deine eigenen Fähigkeiten trotzdem unterschätzt, kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen:
- Welche Beiträge fallen dir so leicht, dass du ihren Wert übersiehst?
- Welche Aufgaben geben dir Energie?
- Wo setzt du deine Fähigkeiten bereits bewusst ein?
- Wo passen deine Aufgaben kaum zu dem, was dich interessiert?
Dein Talentprofil schreibt dir keinen Beruf vor. Es kann dir aber helfen, bewusster zu entscheiden, welche Aufgaben, Arbeitsweisen und Entwicklungsschritte zu dir passen.
Du darfst beruflich erfolgreich sein, ohne dich dabei ständig zu verbiegen
Entdecke. Entfalte. Erreiche.
Für mich lässt sich der Weg zu deinen Stärken in drei Schritte übersetzen:
- Entdecke: Du machst den wissenschaftlich fundierten Gallup-StrengthsFinder-Test und erhältst eine ausführliche Auswertung. Du bekommst Worte für Muster, die dich vielleicht schon lange begleiten.
- Entfalte: Im persönlichen Stärkencoaching verstehst du, wie deine Talente zusammenwirken, wo du sie bereits nutzt und wie du sie weiterentwickeln kannst.
- Erreiche: Du richtest deine Stärken auf deine Ziele aus. Auf eine neue Führungsrolle, mehr Selbstvertrauen, eine berufliche Veränderung oder eine bessere Zusammenarbeit in deinem Team.
Dein Ergebnis soll schließlich mehr werden als ein PDF in deinem Downloadordner.
Aus deinen Talenten können Superkräfte werden
Ich bin Sandra Turner, zertifizierte Gallup-Stärkencoachin sowie Leadership- und Teamcoach. Ich zeige Frauen, wie sie ihre Stärken erkennen, selbstbewusst auftreten und beruflich das erreichen, was wirklich in ihnen steckt. Führungskräfte und Teams begleite ich dabei, individuelle Talente zu verstehen und für ihre Zusammenarbeit zu nutzen.
Du kannst mit den einzelnen Talentporträts hier auf der Seite anfangen. Vielleicht erkennst du dich wieder. Vielleicht verstehst du plötzlich einen Menschen besser, mit dem du jeden Tag zusammenarbeitest. Und vielleicht bekommst du Lust, herauszufinden, was in deiner eigenen Kombination steckt.
Deine Talente sind längst da. Jetzt darfst du dir erlauben, sie zum Strahlen zu bringen.
Entdecke deine Stärken im persönlichen Gallup-Stärkencoaching.